Die Idee hinter den Kunsttätern

Die Kunst eigene Fähigkeiten entwickeln!

Die Bildhauerwerkstatt versteht sich als freie Kunstwerkstatt, die straffälligen jungen Menschen einen Zugang zur Kunst ermöglichen möchte, der ihnen ansonsten vielfach verschlossen bleibt. Die Kunsttäter bieten die Chance, neue Fähigkeiten und persönliche Ressourcen im Kunstschaffen zu entdecken. In der Bildhauerwerkstatt entstehen Kunstwerke, die wie kaum ein anderes Medium die innere Welt der jungen "Künstler" in unsere Gesellschaft transformieren und die so der diffusen Gedankenwelt Jugendlicher und Heranwachsender ein "Gesicht" und einen "Körper" geben. In der Bildhauerwerkstatt und gerade im Kontext gängiger Sanktionsmittel entsteht auf diesem Weg die Chance neue persönliche Lebensperspektiven zu entwickeln.

Betreuung der Kunsttäter

Andreas Hett
Dipl. Sozialarbeiter und Kunsttherapeut, Gesamtleitung des Projektes.

Weitere Infos zur Person und Arbeitsfeldern

www.ahett-kunsttherapie.de


Regina Planz
Bildhauerin und Steinmetzin


Interessant zu wissen

Die Bildhauerwerkstatt "Kunsttäter" wurde im Jahr 2000 vom Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. aufgrund einer Initiative von Andreas Hett (Dipl. Sozialarbeiter und Kunsttherapeut) etabliert und hat sich seit nunmehr 10 Jahren als Jugendkunstprojekt im Hochtaunuskreis etabliert. Die teilnehmenden jungen Menschen kommen aus dem gesamten Vordertaunus, mit Schwerpunkt Oberursel, Steinbach und Bad Homburg. Sie sind gemäß des JGG (Jugendgerichtsgesetz) mit Auflagen und Weisungen in Form von Arbeitsstunden sanktioniert worden. Die Auflagen können an drei Tagen: Montags und dienstags von 15 bis 18.30 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 18 Uhr – also an bis zu 10 Arbeitsstunden wöchentlich abgeleistet werden. Die Objekte aus den Materialien Stahl, Holz oder Ytong werden, in der Ideenschöpfung und Umsetzung, sämtlich von straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden erdacht, entwickelt und umgesetzt. Bisher haben mehr als 400 Jugendliche die Bildhauerwerkstatt aufgesucht.

Aktuelles und Presse

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