Ein Zeichen setzen

für 10 Jahre Bildhauerwerkstatt Kunsttäter ‐ im Rahmen des Oberurseler Altstadtduathlon am 01.05.2010

Bei 2:32:48 Minuten blieb die Zeit stehen, nach 10KM Laufen, 36 KM Radfahren sowie noch mal 5 KM Laufen und das sind gut gemeint 28 Minuten unter der Marke von 3 Stunden. Ergibt in Summe ein Förderbetrag von insgesamt 1298.- Euro, die ich für die Kunsttäter durch meine zweite Aktion "Ein Zeichen setzen" erlaufen konnte. In diesem Jahr zu Gunsten der Bildhauerwerkstatt Kunsttäter, ein Kunstprojekt, das als beispielhaft in der Arbeit mit straffällig geworden Jugendlichen betrachtet wird und die in diesem Jahr ihr nie geglaubtes 10 jähriges Bestehen feiert. So war der zurückliegende Leidensweg nicht umsonst, denn nun kann wieder einiges für die Kunsttäter bewegt werden, z.B. in neue Werkzeuge, Materialien und der wichtige Jubiläumskatalog ist nun abgesichert. Träger der Bildhauerwerkstatt ist der Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. Dabei sah es lange nicht so gut aus, den bei widrigen Bedingungen viel um 8.45 Uhr auf dem Oberurseler Marktplatz der Startschuss zum 5. Altstadtduathlon - in diesem Jahr mit den deutschen Meisterschaften. Zusätzlich plagte mich schon seit Anfang April eine heftige muskuläre Verletzung in der rechten Wade, die meine Vorbereitung stark einschränke.  Deshalb war Lauftraining seit mehr als 3  Wochen gar nicht möglich - nach den Worten des Physiotherapeuten Steffen Briehn hatte ichmir sehr wahrscheinlich einen winzigen Muskelfaserriss zugezogen und eine ca. 6 wöchige Laufpause wäre das Ratsamste!  Infolgedessen stand die Aktion lange auf der Kippe und erst die hervorragende Behandlung meines Sportkollegen Briehn machte meinen Start überhaupt erst möglich. Noch eine Woche vor dem Rennen war ich gerade in der Lage 10 Minuten ohne Probleme locker zu joggen (am 1. Mai sollten es  mehr als eine Stunde werden) und ich war mir bewusst das es schmerzvoll werden könnte, doch es wurde sehr schmerzvoll!

Schon nach 1,5 km meldete sich die Wade und der Leidensweg für die Kunsttäter begann. Der einsetzende Regen und die damit verbundene Nässe und Kälte machten es noch schlimmer - war doch Wärme das Mittel der Heilung und nun die Kälte. Prompt reagierte der verletzte Muskel und meldete sich mit Schmerzen, signalisierte spürbar seinen Unmut! Nach 50 Minuten waren 10 elende Kilometer beendet und ich erreichte mein Rad in der Hoffnung nun etwas Zeit zu gewinnen, leider war die Wade wie zugeklebt und zwickte weiter. Daher wurde auch das Radfahren zu einer weiteren schwierigen Mission, die Kälte auf den Abfahrten - von der Stierstädter Heide in die Stadt - war einfach bitter. Im Wechsel auf die abschließenden 5 km bekam die Laufschuhe nicht mehr an und als dies geschafft begann ich mit flotten gehen, laufen konnte man es nicht nennen, da sich die Wade ständig verkrampfte. Nur die langsam in die Wade kommende stärke Durchblutung ermöglichte langsam wieder ein zögerliches Laufen. Im Ziel konnte ich für mich aber Stolz feststellen, dass ich alles gegeben habe für die Kunsttäter und sich vor allem die mentale "Anstrengung"  - immer wieder den schmerzvollen Zuckungen der Wade zu trotzen - gelohnt hat.

Ich danke an dieser Stelle allen Förderern, die dies ermöglicht haben: Hansen - Werbetechnik GmbH aus Dreieich, Krebsmühle GmbH, Refill 24 Druckertankstelle in Oberursel, Tüv Taunus, Sascha Yoga, Sunrise Domizil Oberursel,  Europacific aus Oberursel, Dihn Kanalreinigung, Steuerberater Christoph Meinke aus Bad Homburg und privaten Förderern

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